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APC USV

Die USVs von APC werden unter debian seit Jahren gut unterstützt (mindestens seit debian/woody).

Softwarepakete

Für die Unterstützung der USV spiele das Paket apcupsd ein:

aptitude install apcupsd 

Um den Dienst starten zu können, musst du in der /etc/default/apcupsd die Variable ISCONFIGURED auf yes setzen.

Magst du auch eine nette Weboberfläche haben, um den Status der USV (oder mehrer!) zu überwachen, benötigst du noch das Paket apcupsd-cgi

aptitude install apcupsd-cgi 

Sofern der Rechner über einen Webserver mit CGI-Support verfügt (apache2 out-of-the-box), kannst du wie folgt auf die Seite zugreifen: http://server-adresse/cgi-bin/apcupsd/multimon.cgi

eine USV am Server

Die config für einen Server schaut dann wie folgt so aus, wobei die 1. Zeile wichtig ist, sonst startet der Dienst nicht.

serielle Verbindung

seriell am 1. Port (ttyS0).

## apcupsd.conf v1.1 ##
UPSNAME Meine-Server-APC
UPSCABLE smart
UPSTYPE apcsmart
DEVICE /dev/ttyS0
LOCKFILE /var/lock
ONBATTERYDELAY 6
BATTERYLEVEL 8
MINUTES 3
TIMEOUT 0
ANNOY 300
ANNOYDELAY 60
NOLOGON disable
KILLDELAY 0
NETSERVER on
NISIP 0.0.0.0
NISPORT 3551
EVENTSFILE /var/log/apcupsd.events
EVENTSFILEMAX 10
UPSCLASS standalone
UPSMODE disable
STATTIME 0
STATFILE /var/log/apcupsd.status
LOGSTATS off
DATATIME 0

usb Verbindung

die USV ist per usb verbunden

## apcupsd.conf v1.1 ##
UPSNAME Meine-Server-APC
UPSCABLE smart
UPSTYPE usb
DEVICE
LOCKFILE /var/lock
ONBATTERYDELAY 6
BATTERYLEVEL 8
MINUTES 3
TIMEOUT 0
ANNOY 300
ANNOYDELAY 60
NOLOGON disable
KILLDELAY 0
NETSERVER on
NISIP 0.0.0.0
NISPORT 3551
EVENTSFILE /var/log/apcupsd.events
EVENTSFILEMAX 10
UPSCLASS standalone
UPSMODE disable
STATTIME 0
STATFILE /var/log/apcupsd.status
LOGSTATS off
DATATIME 0

mehrere Linux Rechner an der USV

Oftmals hat man mehr als nur einen Linuxserver, den die USV versorgt. Da macht es Sinn ein MASTER/SLAVE setup aufzusetzen. Die Software unterstützt das von Hause aus.

Das Verbindungskabel der USV hängt dann nur an einem Rechner, dem MASTER. Die anderen Rechner, die an der Steckdosenleiste hängen, bekommen ein Netzwerksetup. Dafür müssen sie den DNS-Namen (oder die IP-Adresse?) des MASTER Rechners wissen.

Falls eine Firewall zwischen den Rechnern aktiv ist, denk daran den Port TCP 6544 freizuschalten.

Master

Hier die config für eine serielle Verbindung

UPSCABLE smart
UPSTYPE apcsmart
DEVICE /dev/ttyS0
LOCKFILE /var/lock
ONBATTERYDELAY 6
BATTERYLEVEL 5
MINUTES 3
TIMEOUT 0
ANNOY 300
ANNOYDELAY 60
NOLOGON disable
KILLDELAY 0
NETSERVER on
NISIP 192.168.1.2
NISPORT 3551
EVENTSFILE /var/log/apcupsd.events
EVENTSFILEMAX 10
UPSCLASS netmaster
UPSMODE disable
NETPORT 6544
SLAVE DNS-Name.Des.Slave.Rechner.Nummer1
SLAVE DNS-Name.Des.Slave.Rechner.Nummer2
SLAVE DNS-Name.Des.Slave.Rechner.Nummerx
STATTIME 0
STATFILE /var/log/apcupsd.status
LOGSTATS off
DATATIME 0

Slave

Und hier die Netzwerkconfig eines SLAVES

UPSCABLE ether
UPSTYPE smartups
DEVICE /dev/ttyS1
LOCKFILE /var/lock
ONBATTERYDELAY 6
BATTERYLEVEL 5
MINUTES 3
TIMEOUT 0
ANNOY 300
ANNOYDELAY 60
NOLOGON disable
KILLDELAY 0
NETSERVER on
NISIP 0.0.0.0
NISPORT 3551
EVENTSFILE /var/log/apcupsd.events
EVENTSFILEMAX 10
UPSCLASS netslave
UPSMODE net
NETTIME 100
NETPORT 6544
MASTER Der.DNS-Name.Des.Rechners.Mit.Der.USV
STATTIME 0
STATFILE /var/log/apcupsd.status
LOGSTATS off
DATATIME 0

Überwachung mehrer USVs

Wie oben schon geschrieben, kannst du mit dem Paket apcupsd-cgi den Status der USV überwachen. Wenn du mehrere USVs überwachen magst (zum Beispiel durch ein VPN zu mehreren Standorten), geht das auch.

Du konfiguriest die zu überwachenden USVs in der /etc/apcupsd/hosts.conf. Jede Zeile fasst einen Server mit IP-adresse und Anzeigename.

Beispiel:

MONITOR 172.16.16.1 "standort1.vpn.domain.tld"
MONITOR 172.16.17.1 "standort2.vpn.domain.tld"
MONITOR 172.16.18.1 "standortx.vpn.domain.tld"

APC_USV_Einrichten (last edited 2009-10-06 09:12:24 by ThorstenS)