IPv6-Unterstützung unter Linux deaktivieren
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Manchmal kann es bei nicht so recht erklärbaren Netzwerkproblemen hilfreich sein IPv6 zu deaktivieren. Insbesondere treten in bestimmten Konstellationen häufig Probleme mit der Namensauflösung auf.
Inhaltsverzeichnis |
IPv6 systemweit deaktivieren
IPv6 deaktivieren unter dem 2.4er Kernel
Öffne die Datei/etc/modules.conf und ändere die Zeile
# alias net-pf-10 off # IPv6
nach
alias net-pf-10 off # IPv6
ab.
IPv6 deaktivieren unter dem 2.6er Kernel
Öffne die Datei /etc/modprobe.d/aliases und ändere die Zeile
alias net-pf-10 ipv6
nach
alias net-pf-10 off
ab.
Nach einem Neustart sollte das ipv6 Modul nicht mehr geladen sein. Ist dies dennoch der Fall, prüft man seine /etc/modules-Datei einmal daraufhin, dass es nicht manuell geladen wird.
Soll auch das manuelle Laden des Modules verhindert werden, muss folgende Zeile in /etc/modprobe/alias eingetragen werden:
alias ipv6 off
Debian 5.0 Lenny oder älter
Man erkennt aktiviertes IPv6 daran, dass das Modul ipv6 geladen ist:
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Hinweis: Grundsätzlich kommt es auf die verwendetete Kernel-Version an: Beim 2.4er Kernel wird das Paket modprobe bereit, wobei sich die Konfigurationsdateien unterscheiden: Beim 2.4er Kernel /etc/modules.conf und das Verzeichnis /etc/modutils/. Während die neueren Versionen die Datei /etc/modprobe.conf und/oder das Verzeichnis /etc/modprobe.d/ nutzen.
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Debian 6.0 Squeeze
In neueren Kernel Versionen (ab 2.6.30) gibt es eine andere Möglichkeit IPv6 zu deaktivieren (außerdem scheint die oben genannte nicht mehr zu funktionieren, siehe: Diskussion 113300).
Man legt eine neue Datei in /etc/sysctl.d/ an (z.B. disable-ipv6.conf). Diese muss folgenden Inhalt haben:
net.ipv6.conf.all.disable_ipv6=1
Beim nächsten booten wird IPv6 deaktiviert. Will man den Effekt sofort haben führt man folgendes Kommando aus: