Mit grub-floppy booten

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Mit grub-floppy booten

Was tun wenn man ein System nicht booten kann, weil der Bootmanager nicht geladen werde kann, aber sonst eigentlich alles auf der Platte vorhanden ist(Kernel).

`Grub` ist ein äusserst mächtiger Helfer, der zu Anfang nicht ganz einfach zu benutzen ist. Zuerst sollte man sich überlegen warum ein System nicht mehr bootet. Was hat sich geändert, was hat "man" kaputt gemacht, usw. usf.

Beispiele dafür sind:

* Neuer Kernel installiert, und Bootmanager nicht richtig geschrieben.
* Etwas bei den Partitionen geschraubt(Neue Platte rein, die Alte ist nicht mehr dort wo sie vorher war).
* Eine Installation kopiert, wobei die Neue anders partitioniert ist(Darum habe ich Grub benötigt)
* Es gibt auch noch andere Gründe die man berücksichtigen sollte wenn ein gnu-linux(oder auch Windows) nicht mehr bootet.

Checkliste wenn nicht gebootet werden kann.

* Platte zu gross für Bios?(Darauf folgt Schritt zwei)
* Braucht das Bios vom Motherbord ein Update?
* Ist die Platte am richtigen Kabel?
* Ist die Platte am richtigen Stecker(Master, Slave)
* Sind die Steckbrücken (Jumper) entsprechend für Master, Slave bzw Cableselect richtig´?
* Sind die Kabel/Stecker in Ordnung(Kabelbruch)?
* Ist die Platte defekt?(Mit Tool vom HD-Hersteller prüfen)


Um dann mit `grub` zu Booten muss zuerst eine grub-floppy erstellt werden.

grub-floppy /dev/fd0


Danach im Bios Bootsequenz umstellen um vom Floppy booten zu können. Jetzt erscheint die Grub-Shell.(Jetzt wird es interessant)

Das root-Laufwerk muss festgelegt werden:

root (hdX,Y)
 X = Nr. Der Festplatte (0 = Primary Master, 1 = Primary Slave, etc.)
 Y = Nr. der Partition (bei erweiterten Partitionen von der Linux-Nummer eins abziehen)


Beispiel:

/dev/hda5 => (hd0,4)

Wo welche Partition liegt kann man z·B. mit Knoppix herausfinden.

Danach der Kernel

kernel=/pfad/zum/vmlinuz kernel-parameter
  Beispiel: /boot/vmlinuz root=/dev/hda5
  Beispiel: hd(0,1)/vmlinuz root=/dev/hda5

wenns sein muss, noch die initrd(Ist mir nicht klar wofür es die braucht)

i:nitrd=/boot/initrd-2.6.1.img


Anmerkung: z.B. dafür brauchts die `initrd`:

  Bei vorgefertigten Kernel-Image-Pakten:
     Bootet man diese ohne die beiliegende `initrd` bekommt
     der Kernel keinen Zugriff auf die Dateisysteme. Die entsprechenden Module sind nicht in `vmlinuz`
     einkompiliert sondern liegen auf der Festpatte. Booten via `initrd` sorgt dafür, dass
     der Kernel schon mal Zugriff auf seine boot-Partition bekommt und die Module laden kann.

starten

boot


Ein Beispiel wenn der Kernel und `/` auf `/dev/hda1` liegen:

 `root(hd0,0)`
    Partition auf der der Kernel liegt
 `kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda1`
    Pfad zum Kernel, Dateiname ist hier vmlinuz. Danach die Optionen wie root-Partition
 `boot`
    Den spezifizierten Kernel booten

Ein Beispiel wenn der Kernel auf `/dev/hda1` liegt, und `/` auf `/dev/hda2` ist.

 `root(hd0,1)`
   Partition auf der der Kernel liegt
 `kernel hd(0,1)/vmlinuz root=/dev/hda2`
   Pfad zum Kernel, Dateiname ist hier `vmlinuz`. Danach die Optionen wie root-Partition
 `boot`
   Den spezifizierten Kernel booten

Und da Grub wohl eine Unix-orientiert Shell hat, hilft einem `TAB` immer bei der Auswahl von Befehlen.

Anregungen und viele Tipps kamen von LittleBoy und natürlich vom patrick(pdrecker). Aus den folgenden Threads und einem chat mit pdreker sind die Informationen zusammengefasst.

* Thread1
* Thread2

Auf der FAQ von KANOTIX gibt es ausfühliche Tipps zu `grub`

* Kanotix FAQ
* u.a. ist auf der Seite ein grub-floppy-Image (mit freedos als Basis), die `menu.list` kann an die eigenen Bedürfnisse angepasst und abgespeichert werden.

Bitte erweitern, oder wenn etwas nicht stimmen sollte korrigieren.

gruss manuel(aka suntsu)