Debian-Abkürzungen

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häufig genutzte Abkürzungen im Debian-Projekt

Auf dieser Seite sammle ich alle im Debian-Projekt verwendeten Abkürzungen. Diese Abkürzungen werden unter anderem bei Diskussion in den Debian-Mailinglisten, aber auch generell wenn es um Debian geht, benutzt. Eine Liste allgemeingültiger Abkürzungen und Begriffe wird unter anderem in http://wiki.debian.org/Wortliste gepflegt.

BTS: BTS steht für das Debian Bug Tracking System, dem zentralen Anlaufpunkt für das Berichten und Verfolgen von Fehlern in Debian-Paketen. Infos zum BTS gibts auf http://bugs.debian.org


b.d.o: bugs.debian.org; die Kurzbezeichung für den Debian-Fehlerverwaltungs-Server (siehe auch BTS) bugs.debian.org.


bpo: backports.org; die Kurzbezeichung für www.backports.org, wo es aktualisierte Pakete für die Stable-Distribution gibt.


cdd(s): custom debian distribution(s); die Kurzbezeichung für auf Debian basierende Distributionen, wie z.B. KNOPPIX, Ubuntu, Morphix, ...


buildd: buildd ist Teil des Debian Autobuilder Netzwerkes; dem System zur Automatischen Kompilierung von Debian-Paketen. Es prüft die zur Kompilierung anstehenden Pakete und übergibt diese an den Build-Daemon sbuild. Mehr Infos zum Autobuilder-Netzwerk gibts unter http://www.debian.org/devel/buildd/


DAM: Debian Account Manager; Das sind die Leute, die die Benutzer-Konten auf den Debian-Rechnern betreuen, und die Details über die Mitgliedschaft vervollständigen, indem Sie den neuen Entwicklern Logins zuweisen.


d-d-a: debian-devel-announce; Kurzform für die Enwickler-Ankündigungs-Mailingliste debian-devel-announce.


devotee: Debian Vote Engine; Das Abstimmungs- und Wahlsystem von Debian. Damit werden z.B. jährlich die Projektleiter gewählt oder aber Entscheidungen (GR) getroffen. Mehr dazu unter http://www.debian.org/vote/


DSA: Debian Security Announcement; ein Bericht über einen Sicherheitskritischen Fehler bzw eine Sicherheitslücke in einem Debian-Paket. Es gibt auch eine Mailingliste in der diese Nachrichten verbreitet werden. Infos gibts unter http://security.debian.org


DDP: Debian Documentation Project; ein Debian-internes Projekt, das die Erstellung verschiedenster Dokumentationen zum Ziel hat


DDTP: Debian Description Translation Project; ein Debian-internes Projekt, das die Übersetzung von Programmmeldungen und -Paketen zum Ziel hat. Infos gibts unter http://www.debian.org/international/l10n/ddtp. Dieses Projekt scheint aber zur Zeit inaktiv zu sein.


DFSG: Debian Free Software Guidelines; die Debian-Richtlinien für freie Software. Jedes Debian-Paket muss den DFSG-Richtlinien entsprechen um als offizielles Paket in den Debian-Zweig Main aufgenommen werden zu können. Die DFSG sind Bestandteil des sog. Debian Social Contracts, dem Debian-Gesellschaftsvertrag. Die DFSG gibts unter http://www.debian.org/social_contract#guidelines


DPL: Debian Project Leader; der DPL "führt" die Debian-Gemeinde, er wird von den Debian-Maintainern für jeweils ein Jahr gewählt. Weitere Infos zu den Aufgaben des DPL gibt es unter http://www.debian.org/devel/leader


DSC: Debian Social Contract; als DSC wird der Debian Gesellschaftsvertrag bezeichnet. Er ist unter http://www.debian.org/social_contract veröffentlicht.


DWN: Debian Weekly News; die wöchentlichen Nachrichten aus und für die Debian Gemeinde. Infos gibts unter http://www.debian.org/News/weekly/


d-i: Debian-Installer; das Programm was aktuell zur Installation eines Debian-Systems benutzt wird. Es ist textbasierend, eine grafische Variante befindet sich zur Zeit in Entwicklung. Mehr dazu unter http://www.debian.org/devel/debian-installer/


/e/n/i: /etc /network /interfaces; wird manchmal benutzt, um die Netzkonfigurationsdatei /etc/network/interfaces zu benennen.


FTBFS: Fails to build from source; man spricht von FTBFS wenn ein Debian-Paket nicht aus den Sourcen heraus compilierbar ist.


GR: General Resolution; Ein Debian-Entwickler stellt ein Problem/eine Entscheidung zur Wahl; wenn genügend Unterstützer gefunden werden wird über dieses Problem eine Wahl durchgeführt an der alle Debian-Entwickler teilnehmen können. Der genaue Ablauf der Wahl ist in der Debian-Verfassung beschrieben.


ITO: Intend to Orphan; ein Absichtserklärung eines Debian-Maintainers, ein von ihm betreutes Debian-Paket aufzugeben und die Betreuung einem anderden Maintainer zu überlassen. Die List aller aktuell aufgegebenen Pakete findet sich unter http://www.debian.org/devel/wnpp/orphaned


ITP: Intend to Package; ein Absichtserklärung eines Debian-Maintainers, ein neues Debian-Paket zu erstellen. Die Liste dieser Pakete ist unter http://www.debian.org/devel/wnpp/requested verfügbar.


l.d.o: lists.debian.org; die Kurzbezeichung für den Debian-Mailinglisten-Server http://lists.debian.org/


MIA: Missing In Action; ein Debian-Maintainer ist MIA, wenn er lange Zeit nicht mehr für die Weiterentwicklung von Debian tätig war, in dem er z.B. ein von ihm verwaltetes Paket pflegt und Bugs fixt.


NM: New Maintainer Queue. Die New Maintainer Queue ist ein Prozess den jeder durchlaufen muss um offizieller Debian-Entwickler zu werden. Im NM-Prozess werden u.a. die Kenntnisse über Debian hinterfragt. Mehr dazu unter http://nm.debian.org


NMU: Non Maintainer Upload; Wenn jemand ein Debian-Paket erstellt, von dem er nicht der Maintainer ist und lädt in das Debian-Archiv hoch. Das wird i.d.R. dann gemacht, wenn ein Bug drindend gefixt werden muss aber der eigentliche Maintainer des Pakets es nicht im angemessenen Zeitrahmen schafft.


p.d.o: people.debian.org; die Kurzbezeichung für den Debian-Server, auf dem jeder Debian-Developer seine Debian-bezogene Homepage unter der Adresse http://people.debian.org/LoginName/ einrichten kann.


RC-Bug: Release Critical Bug; ein Fehler in einem Debian-Paket, der die Veröffentlichung einer neuen Revision bzw. Version von Debian behindert bzw. unmöglich macht. Eine Liste aller aktuellen RC-Bugs gibt es unter http://bugs.debian.org/release-critical/


SPI: Software in the Public Interest Inc.; ist die Organisation, die u.a. gegründet wurde, um die Rechte am Debian-Projekt zu verwalten und gegen Missbrauch durch Dritte zu verteidigen. Mehr dazu unter http://www.spi-inc.org.


t-p-u: testing proposed updates; das sind Pakete die nicht mehr direkt in die Testing-Version einfließen könenen (da Testing eingeforen wurde). Solche Pakete werden in t-p-u zwischengeparkt und fließen dann nach einer Prüfung durch das Release-Team ggf. in die Testing-Version ein.


WNPP: Work needing and Prospective Packages; eine Liste von Paketen, die neue Maintainer benötigen, und von zukünftigen Paketen in Debian. Infos gibts unter http://www.debian.org/devel/wnpp/